Augsburg
"Perspektive Südbayern", Regierungsbezirke Schwaben und Oberbayern: vom Bodensee über das Allgäu bis zum Berchtesgadener Land mit den Ballungszentren Augsburg und München, Bayern, Förderlaufzeit: 01.05.2008-30.06.2012


Kontakt

bfz gGmbH
Ulmer Straße 160
86156 Augsburg

Bfz gGmbG in Augsburg
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Gemeinsamer Internetauftritt mit dem Projekt NANO (Nachqualifizierung Nordbayern)

www.berufsabschluss-bayern.bfz.de


Im Projekt "Perspektive Südbayern" bündeln die sieben südbayerischen Standorte der Beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz) gGmbH Traunstein, Lindau, Kempten, Memmingen, München, Rosenheim ihre langjährige Erfahrung und ihr fachliches Know-How, um die Projektziele zu erreichen. "Perspektive Südbayern" umfasst das Gebiet der Regierungsbezirke Schwaben und Oberbayern: vom Bodensee über das Allgäu bis zum Berchtesgadener Land mit den Ballungszentren Augsburg und München.

Einen sehr hohen der Anteil an allen umsatzsteuerlichen Unternehmen in Bayern stellen mittelständischen Betriebe dar. Daher richtet "Perspektive Südbayern" einen starken Fokus auf kleine und mittelständische Betriebe.

  • Senkung des Anteils un- und angelernter junger Erwachsener (mit und ohne Beschäftigung, mit und ohne Migrationshintergrund),
  • Nachhaltige Verankerung des Themas Nachqualifizierung in der Region Südbayern durch regionale und überregionale Netzwerkarbeit,
  • Aufbau von Beratungs- und Unterstützungsstrukturen für Unternehmen und An- und Ungelernte,
  • Etablierung und Implementierung der abschlussorientierten Nachqualifizierung in der betrieblichen Weiterbildung und betrieblichen Personalentwicklung durch enge Zusammenarbeit mit Betrieben, Kammern, Bildungsträgern und anderen wichtigen Kooperationspartnern,
  • Verringerung des Fachkräftemangels.

  • Umfassende Beratungsleistungen für Unternehmen, An- und Ungelernte und Netzwerkpartner,
  • enge Zusammenarbeit mit den regional tätigen Arbeitsmarktakteuren - insbesondere den Agenturen für Arbeit, den Jobcentern, den Bildungsträgern, den Gewerkschaften, den Kammern, den Unternehmen und Unternehmensverbänden sowie der kommunalen und regionalen Wirtschaftsförderung,
  • Entwicklung von nachhaltig geeigneten Rahmenbedingungen zur passgenauen Umsetzung abschlussorientierter modularer Nachqualifizierungen,
  • Verankerung des Themas Nachqualifizierung mit dem Ziel des Absolvierens der Externenprüfung vor der jeweiligen Kammer,
  • Orientierung am betrieblichen Bedarf bei der Entwicklung und Umsetzung von Nachqualifizierungsangeboten,
  • enge Verknüpfung von Lernen und Arbeiten; die Nachqualifizierung findet zum größten Teil im Betrieb statt und wird durch strukturierte Lerneinheiten beim Bildungsträger ergänzt,
  • Transparenz der unterschiedlichen Förderinstrumente für Betriebe sowie Teilnehmer und Teilnehmerinnen.

Ergebnisse

Das Projekt "Perspektive Südbayern" wurde an sieben südbayerischen Standorten der Beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz) umgesetzt: Traunstein, Lindau, Kempten, Memmingen, München, Rosenheim und Augsburg.
Die Projektleitung war in Augsburg verortet, koordinierte die Standortkooperation, gab die entscheidenden Gestaltungsimpulse und sicherte die antragsgemäße Projektumsetzung. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Standorte agierten gemäß den Prozessleitlinien der Projektkoordination. Es blieb den Standortpartnern aber genügend Raum, entsprechend den regionalen Erfordernissen eigene Arbeitsschwerpunkte zu setzen.
Folgende Ergebnisse sind besonders hervorzuheben:

  • Analyse der auf NQ bezogenen Angebots- und Bedarfsstrukturen in der Großregion Südbayern und daraus ableitend - Entwicklung zielgruppengerechter und bedarfsorientierter Service-, Beratungs- und Nachqualifizierungskonzepte.
  • Ausbau umfassender Netzwerkstrukturen unter Nutzung bestehender und gut funktionierender Kooperationsbeziehungen; in den meisten Projektregionen konnten die für die Nachqualifizierung relevanten Akteure als Netzwerkpartner gewonnen werden.
  • Erstellung eines breiten Beratungs-, Informations- und Dienstleistungsangebots für Unternehmen, Bildungsakteure, zuständige Stellen etc. sowie für an Nachqualifizierung Interessierte.
  • Entwicklung neuer, am Bedarf orientierter Angebote rund um die Nachqualifizierung bzw. bedarfsgerechte Anpassung bestehender Konzepte.
  • Intensive Zusammenarbeit mit Unternehmen und Bildungsdienstleistern bei der Etablierung von Nachqualifizierung als Instrument der betrieblichen Personalentwicklung.
  • Umfassende Bearbeitung der Querschnittsthemen Gender und Cultural Mainstreaming; dies zeigte sich konkret z. B. in der Entwicklung von besonderen Förderansätzen für alleinstehende Mütter und in der Erstellung von Informationsmaterialien für Migrantinnen und Migranten.
  • Umfangreiche zielgruppenorientierte Öffentlichkeits- und Marketingarbeit zur Bewerbung des Projektthemas und zur Erschließung von Betrieben und Personen ohne Berufsabschluss für Nachqualifizierung; eng wurde hierbei mit dem nordbayerischen Projekt "NANO" kooperiert.

Beratungsleistungen für Unternehmen

Die Standorte haben die Beratung von Unternehmen sowie Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen aus Unternehmen erfolgreich fortgesetzt und intensiviert. Darüber hinaus werden weiterhin Unternehmen angesprochen, die sich noch nicht mit den Themen Modulare Nachqualifizierung oder Externenprüfung auseinandergesetzt haben.

  • Unternehmen werden u.a. auf folgende Art und Weise über das Projekt informiert:
  • Vorstellung des Projektes bei Unternehmensverbänden,
  • Persönliche Ansprache von Unternehmen bei Ausbildungsmessen oder Netzwerkveranstaltungen in den
  • Regionen,
  • Persönliche und telefonische Ansprache und Beratung von Unternehmen durch die Kontaktstruktur der Standorte vor Ort,
  • Mailings.

Insgesamt wurden im Zeitraum von Mai 2008 bis Juni 2011 1.363 Unternehmen persönlich oder telefonisch kontaktiert. Daraus sind langfristige Beratungskontakte entstanden und Nachqualifizierungen vermittelt worden.

Beratungsleistungen für An- und Ungelernte 

In den einzelnen Regionen wurden die Beratungen von An- und Ungelernten fortgesetzt.

Netzwerkpartner kennen das Beratungsangebot des Projektes und verweisen bei Bedarf An- und Ungelernte mit und ohne Migrationshintergrund zu Beratungen an die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der jeweiligen Projektstandorte.

Für an- und ungelernte junge Erwachsene mit und ohne Migrationshintergrund wird ein eigener Flyer verwendet, der bezüglich Sprache und Inhalten der Zielgruppe entspricht. Ebenso werden An- und Ungelernte, die mit oder ohne Arbeitsverhältnis sind, beraten. Bis Ende Juni 2011 haben 1.057 An- und Ungelernte die Beratungsleistung in Anspruch genommen.  

Aufbau und Umsetzung von Netzwerk und Netzwerken 

In allen Regionen arbeiten wir mit den wichtigsten Netzwerkpartnern wie z.B. Kammern, Jobcenter, Agenturen für Arbeit, Kommunen, Wirtschaftsförderern, Unternehmen zusammen. Projektleitung sowie Projektmitarbeiter und -mitarbeiterinnen vor Ort nehmen an den unterschiedlichsten Netzwerkveranstaltungen wie Arbeitskreisen teil.

Insgesamt konnten bis jetzt 120 Netzwerkpartner für eine Zusammenarbeit gewonnen werden. Zum Netzwerk zählen u.a. folgende Akteure:

  • Kammern,
  • Unternehmensverbände,
  • Agentur für Arbeit,
  • Jobcenter,
  • Wirtschaftsförderer,
  • Kommunen,
  • Unternehmen,
  • Bildungsträger,
  • Migrationsorganisationen,
  • Gewerkschaften.

Öffentlichkeitsarbeit

„Perspektive Südbayern“ betreibt eine intensive Öffentlichkeitsarbeit mit folgenden Instrumenten:

  • Homepage gemeinsam mit dem Projekt NANO (Nachqualifizierung Nordbayern): www.berufsabschluss-bayern.bfz.de,
  • zielgruppenspezifische Flyer,
  • Infomaterial,
  • Rolldisplays,
  • Pressemitteilungen und Anzeigen,
  • Rundfunkbeiträge,
  • Veranstaltungen und Workshops,
  • Veröffentlichungen in relevanten Medien,
  • Beteiligung an Messen.

Instrumente der Nachhaltigkeit

Zur nachhaltigen Strukturentwicklung wird an verschiedenen Materialien gearbeitet:

  • Qualifizierungspass,
  • Leitfaden zur Externenprüfung,
  • Beratungsleitfaden,
  • Gesprächsleitfaden Nachqualifizierung,
  • Plakat Externenprüfung.

Netzwerkpartner, Unternehmen sowie An- und Ungelernte können bereits auf Vorlagen für einen Lebenslauf und einen Beschäftigungsnachweis zurückgreifen, siehe www.berufsabschluss-bayern.bfz.de.

Beratungsleistungen für Unternehmen:

Die Standorte haben eine branchenspezifische Recherche von Unternehmen anhand von vorhandenen Datenbanken und Kontakten als auch mit Hilfe von Netzwerkpartnern vorgenommen.

 

Anhand dieser Recherche und aufgrund von aktuellen Kontakten finden Gespräche und Beratungen mit Unternehmen statt.

Hierbei wurden Unternehmen u.a. auf folgende Art und Weise über das Projekt informiert:

  • Vorstellung des Projektes bei Unternehmensverbänden
  • Persönliche Ansprache von Unternehmen bei Ausbildungsmessen in den Regionen
  • Persönliche und telefonische Ansprachen und Beratungen von Unternehmen durch die Kontaktstruktur der Standorte vor Ort
  • Mailings

 

Insgesamt wurden in dem Zeitraum vom 01.05.2008 – 30.06.2010 969 Unternehmen persönlich oder telefonisch kontaktiert. Daraus sind langfristige Beratungskontakte entstanden und die ersten Nachqualifizierungen vermittelt worden. 

 

Beratungsleistungen für An- und Ungelernte:

In den einzelnen Regionen wurde mit der Recherche begonnen welche Beratungsleistungen in diesem Bereich bereits vorhanden sind. Dazu wurde Kontakt zu Netzwerkpartner aufgenommen, wie z.B. zu den Agenturen für Arbeit, ARGen, Migrationsdiensten etc.

 

Bei den Netzwerkpartnern wird das Beratungsangebot des Projektes bekannt gemacht und die Netzwerkpartnern verweisen bei Bedarf  An- und Ungelernte mit und ohne Migrationshintergrund zu Beratungen an die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der jeweiligen Projektstandorte.

Ebenso wurden zu bayernweit agierenden Organisationen Kontakt aufgenommen und die Zusammenarbeit festgelegt.

Für an- und ungelernte junge Erwachsene mit und ohne Migrationshintergrund wurde ein eigener Flyer entwickelt, der von der Sprache und den Inhalten der Zielgruppe entspricht.

Ebenso werden An- und Ungelernten die mit oder ohne Arbeitsverhältnis sind, beraten. Bis Ende Juni 2010 haben 542 An- und Ungelernte die Beratungsleistung in Anspruch genommen. 

 

Aufbau des und Umsetzung von Netzwerkes/n

In allen Regionen wurden die wichtigsten Netzwerkpartner wie z.B. Kammern, ARGEn, Agentur für Arbeit, Kommunen, Wirtschaftsförderer, Unternehmen über das Projekt informiert.

 

Projektleitung und die einzelnen Projektmitarbeiter vor Ort nehmen an Netzwerkveranstaltungen (z.B. Arbeitskreise) teil.

Insgesamt wurden in dem Berichtzeitraum 120 Netzwerkpartner angesprochen und konnten für eine Zusammenarbeit gewonnen werden. Zum Netzwerk zählen u.a. folgende Akteure

  • Kammern
  • Unternehmensverbände
  • Agentur für Arbeit
  • ARGEn
  • Wirtschafsförderer
  • Kommunen
  • Unternehmen
  • Bildungsträger
  • Migrationsorganisationen
  • Gewerkschaften  

Öffentlichkeitsarbeit

Das Projekt Perspektive Südbayern betreibt eine intensive Öffentlichkeitsarbeit mit folgenden Instrumenten:

 

-          Homepage gemeinsam mit dem Projekt NANO (www.berufsabschluss-bayern.bfz.de)

-          Zielgruppenspezifische Flyer

-          Infomaterial

-          Rolldisplays

-          Pressemitteilungen und Anzeigen

-          Rundfunkbeiträge

-          Veranstaltungen und Workshops

-          Veröffentlichungen in relevanten Medien  

 

Instrumente der Nachhaltigkeit

Zur nachhaltigen Strukturentwicklung wird an verschiedenen Materialien gearbeitet:

 

-          Qualifizierungspass

-          Leitfaden zur Externenprüfung

-          Beratungsleitfaden

Netzwerkpartner, Unternehmen und An- und Ungelernte können bereits auf  Vorlagen für einen Lebenslauf und einen Beschäftigungsnachweis zurückgreifen. Siehe (www.berufsabschluss-bayern.bfz.de)

 
Förderung
Durchführung