Berlin
Berlin, Förderlaufzeit: 01.05.2008-31.03.2012


Kontakt

Jana Pampel
SPI Consult GmbH
Bernburger Str. 27
10963 Berlin

Tel.: 030-69008533
E-Mail: j.pampel@spiconsult.de

 


Berlin verfügt derzeit über kein landesweites, kohärentes Übergangsmanagement für die heterogene Gruppe der Jugendlichen mit besonderem Förderbedarf. Vielmehr hält das Übergangssystem Schule-Beruf eine nur schwer zu überschauende Vielzahl von Bildungs- und Qualifizierungsangeboten, Initiativen, Kooperationen, Internetportalen etc. jeweils mit unterschiedlicher institutioneller Anbindung, unterschiedlicher Finanzierungsgrundlage und zeitlicher Absicherung bereit. Allein die Anzahl von Einrichtungen, Behörden und Akteuren, die sich der Optimierung des Übergangs von der Schule in den Beruf im Land Berlin widmen, zeigen wie komplex und intransparent das Übergangssystem ist. Die damit zusammenhängenden institutionellen, aber auch (förder-)rechtlichen Zuständigkeiten des SGB, von Landes- und EU-Programmen sowie des Berliner Schulgesetzes sind nicht nur für die Betroffenen im Übergang Schule-Beruf, sondern zumeist auch für Fachleute schwer zu durchschauen.

Ziel des Vorhabens sind die Definition der Zielgruppe aus allen relevanten Personengruppen sowie die Schaffung von Transparenz der vorhandenen Angebote sowohl auf regionaler und bezirklicher Ebene als auch auf der Ebene des Landes Berlin. Durch ein regionales Kooperationsforum mit den Zielen der Standardisierung der Arbeitsinstrumente; der betriebsnahen Ausrichtung; der Gewährleistung der Orientierung am jeweiligen individuellen Bedarf der Jugendlichen; der Entwicklung und Etablierung eines regionalen Übergangsmanagements, eines Dokumentationssystems sowie der wirksamen Abstimmung von Politiken, Programmen, Angeboten und Verfahren auf regionaler Ebene und der ressortübergreifenden Konzeptionierung von Maßnahmen und Programmen am Übergang Schule-Beruf soll eine verbindliche Steuerung des regionalen Übergangsmanagements gewährleistet werden.
Die Grundsätze und Leitlinien des Gender Mainstreaming und des Cultural Mainstreaming als Querschnittsthemen werden dabei auf allen Ebenen berücksichtigt.

Die SPI Consult ist als Treuhänderin und beliehenes Unternehmen des Landes Berlin beauftragt, das Regionale Übergangsmanagement umzusetzen. In einem ersten Schritt wird eine fundierte Situationsanalyse bezogen auf die drei Elemente des Übergangssystems Berufsorientierung, Berufsvorbereitung und Berufsausbildung durchgeführt. Die Arbeitsergebnisse aus den zwölf bezirklichen Gremien werden durch die Projektkoordination zusammengeführt, analysiert und dokumentiert, wobei es gilt, diese auf die Ebene Gesamtberlins zu abstrahieren. Basierend auf dieser Analyse wird durch einzuberufende Schnittstellenkonferenzen zu den vier Querschnittsthemen Kompetenzfeststellungsverfahren; Anrechenbarkeit; Berufswegebegleitung und Betriebe ein adäquates Handlungskonzept entwickelt, das Qualitätsstandards formuliert, Verantwortlichkeiten vereinbart, Ressourcen bündelt und diese in einer Berlin weiten Kooperationsvereinbarung festschreibt. Für die Umsetzung des Vorhabens bedeutet dies einerseits auf der Landesebene verbindliche Abstimmungsprozesse mit den verantwortlichen Institutionen einzuleiten und andererseits auch die Kompetenz auf der bezirklichen Ebene in den Verhandlungsprozess einzubeziehen. Somit gelingt es, eine institutionsübergreifende Vereinbarungskultur zu etablieren, die über den Vorhabenzeitraum hinaus nachhaltig wirkt.

Ergebnisse

Gesamteinschätzung

Ein Projekt für Berlin mit verwaltungsexterner Koordination

Die Förderinitiative „Regionales Übergangsmanagement“ insgesamt war primär auf die Umsetzung auf kommunaler Ebene ausgerichtet. RÜM Berlin teilte sich mit Hamburg den Sonderstatus, als Stadtstaat am Programm teilnehmen zu können.

Die SPI Consult GmbH verwaltet seit 20 Jahren als Treuhänderin und beliehenes Unternehmen im Auftrag des Berliner Senats Fördergelder der Arbeitsmarkt- und Ausbildungsförderung des Landes und stellt sicher, dass diese Mittel effizient eingesetzt werden. Gleichzeitig entwickelt sie Instrumentarien für eine moderne Arbeitsmarktpolitik. Zur treuhänderischen Tätigkeit im Rahmen der Arbeitsmarktförderung kamen im Laufe der Jahre immer mehr Aufgaben der Koordinierung und fachlichen Begleitung von Projekten und Programmen am Übergang Schule-Beruf in Berlin hinzu.

Mit der Antragstellung durch die SPI Consult GmbH wurde das Projekt zwar außerhalb der Berliner Verwaltungen angesiedelt, dies geschah jedoch im Auftrag des Landes. Für die Projektumsetzung erwies sich das durchaus als Vorteil. Prozesse der Herstellung von Transparenz und der Gestaltung wurden quer zu den verschiedenen Häusern der Berliner Verwaltung und der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit von einer externen, neutralen Institution moderiert. Einerseits war damit Unabhängigkeit gewährleistet, denn die SPI Consult GmbH setzt selbst keine Projekte am Übergang Schule-Beruf um. Andererseits zeigte sich während der Projektumsetzung, wie beschränkt der Einfluss einer externen Moderation darauf ist, die entwickelten Konzepte nachhaltig in die Praxis zu überführen und dafür notwendige Entscheidungen politisch beschlussfähig zu machen.

Umsetzungserfahrungen

Mittels einer „Lenkungsrunde“ – der neben den Senatsverwaltungen für Bildung, Jugend und Wissenschaft, Arbeit, Integration und Frauen sowie für Wirtschaft, Technologie und Forschung die Regionaldirektion und die drei Berliner Bezirksleitungen der Bundesagentur für Arbeit, die Kammern, der DGB sowie ein Bezirksjugendamt angehörten – wurde RÜM Berlin auf Landesebene angebunden. Damit war die Grundlage einer Landesstrategie am Übergang Schule-Beruf grundsätzlich gegeben. Darüber hinaus wurde die SPI Consult GmbH im Projektverlauf mit der Übernahme des Handlungsfeldes „Übergang Schule-Beruf – Regionales Übergangsmanagement“ im Rahmen des Masterplans Qualifizierung beauftragt, was dem Projekt größeres politisches Gewicht verlieh. Gleichwohl war eine im Vorfeld der Schnittstellenkonferenzen definierte landespolitische Zielsetzung sowie ein tatsächliches Mandat zur Erarbeitung bestimmter Inhalte und Ergebnisse mit vorab festgelegten Auswirkungen auf das Verwaltungshandeln nicht gegeben.

Ein solches Mandat ist, wie sich zeigte, für die Entwicklung z.B. eines Gesprächsleitfadens oder einer digitalen Angebotsübersicht nicht entscheidend, da deren Transfer in die Praxis – eine entsprechende Qualität vorausgesetzt – einer politischen Anbindung nicht unbedingt bedarf. Unabdingbar ist diese indes bei der Diskussion und vor allem Implementation von Qualitätsstandards, wie sie im Rahmen der Schnittstellenkonferenzen Kompetenzfeststellung, Betriebsnähe (im Feld der Berufsorientierung) und Anrechenbarkeit (im Feld der schulischen Berufsvorbereitung) entwickelt wurden. Da bei Projektbeginn keine Implementierungsstrategien vorlagen, wurden diese erst parallel zur Arbeit in den Schnittstellenkonferenzen angegangen. Das von der der INBAS GmbH entwickelte idealtypische Modell des Regionalen Übergangsmanagements bezeichnet demgegenüber eine tatsächliche strukturelle Einbindung des Projekts in die Verwaltung und damit in konkretes Verwaltungshandeln bereits zum Start eines solchen Vorhabens als „Knackpunkt“ für den Erfolg.

Dabei ist jedoch zu fragen, wie eine solch nachhaltige Einbindung eines Projekts in die Verwaltung grundsätzlich gelingen kann. Denn trotz der für ein Projekt relativ langen Laufzeit des RÜM stellt die projektförmige Organisation grundsätzlich ein weiteres Hindernis für die Begleitung von Prozessen dar, die auf eine strategische, institutionsübergreifende Steuerung ausgerichtet sind. Diese Problematik wird zusätzlich dadurch vergrößert, dass das Projekt Teil eines Bundesprogramms ist, während die konsequente Umsetzung der Programmziele, etwa bei der Neugestaltung der schulischen Berufsvorbereitung, in Landeshoheit geschehen muss. Diese Ausgangssituation macht eine vorherige Abstimmung zwischen Bund und Ländern bezüglich des politischen Auftrags an den Projekt-Standorten notwendig.

Aufgrund dieser Ausgangslage ging es im Projektverlauf auch darum, mit den zahlreichen Akteuren der Lenkungsrunde zu einem gemeinsamen Zielverständnis der Aufgaben eines Regionalen Übergangsmanagements zu gelangen. Ein wesentlicher, wenngleich nicht ohne weiteres messbarer Projekterfolg besteht daher darin, dass alle beteiligten Akteure die Notwendigkeit einer gemeinsamen Aufgabenbewältigung am Übergang Schule-Beruf nachhaltig im (institutionellen) Bewusstsein verankert haben und bei der Planung eigener Aktivitäten andere Akteure einbeziehen. Dennoch ist anzumerken, dass die Einbindung von Personen und deren aktive Mitwirkung in der Lenkungsrunde eines solchen Projekts nicht in jedem Falle die Anpassung institutionellen Handelns zur Folge hat.

Die Optimierung des Übergangsfeldes im Land Berlin bleibt eine große Aufgabe. Die Zielhorizonte sind weitgehend durch RÜM abgesteckt und mit der Benennung konkreter Handlungsbedarfe unterlegt worden. Neue Instrumente und Ergebnisse wurden vorgelegt, die ihren Beitrag zu einer gesteigerten Transparenz und Kohärenz leisten. Die „Vereinbarungskultur“ am Übergang Schule-Beruf in Berlin hat – zumindest unserer Einschätzung nach – durch die gemeinsame Arbeit einen erheblichen Entwicklungssprung gemacht. Was von vielen gewünscht wird und notwendig bleibt: die Schaffung von Arbeitsformaten, die sich eignen, gemeinsam an landesweiten Lösungen im Übergangsfeld zu arbeiten, konkrete Arbeitspakete zu benennen und diese mit klaren Aufträgen zu operationalisieren. RÜM Berlin hat mit den Schnittstellenkonferenzen gezeigt, dass eine solche gemeinsame Arbeit möglich ist. Darüber hinaus sind eine Reihe von Ergebnissen zu verschiedenen Aspekten des Übergangs Schule-Beruf erzielt worden, die von bleibendem Charakter sind.

Bleibende Ergebnisse - Auswahl

Transferworkshops und Transferbroschüren

Insgesamt wurden zwischen November 2011 und Februar 2012 acht Transferworkshops für unterschiedliche Zielgruppen - von Multiplikatoren und Multiplikatorinnen an allgemeinbildenden Schulen über Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Jobcentern, Arbeitsagenturen, Jugendämtern und Bildungsdienstleistern bis zu Personalverantwortlichen von Unternehmen - konzipiert und durchgeführt, um die Ergebnisse von RÜM Berlin an die Praxis weiterzugeben.

Fünf umfangreiche Transferbroschüren entstanden zu folgenden Themen:

  • Bestandsaufnahmen: Ziele, Planung, Empfehlungen zur Durchführung
  • Berufsorientierung: Ausgangslage, Qualitätsstandards, Wege der Implementierung
  • Übergangssystem: Berufsvorbereitung, Berufsausbildung, Perspektiven
  • Berufswegebegleitung: Transparenz der Angebote und entwickelte Instrumente
  • Projektbilanz: Konzeption, Verlauf, Ausblick

Sie richten sich an alle, die sich professionell mit Fragen des Übergangsmanagements Schule-Beruf befassen und sind bei der SPI Consult GmbH zu bestellen.

Elternbeteiligung an der Berufsorientierung

Eine Expertengruppe erarbeitete unter Federführung des RÜM-Teams eine Sammlung von Methoden zur Elternbeteiligung an der Berufsorientierung ihrer Kinder, die in der Transferbroschüre Berufsorientierung sowie auf der RÜM-Homepage unter „Downloads“ veröffentlicht ist. Zu demselben Thema beteiligte sich RÜM Berlin auch mit einem Artikel über die Berliner Erfahrungen an dem Band „Eltern, Schule und Berufsorientierung“, der vom Projektträger im DLR e.V. herausgegeben wurde.

Digitale Angebotsübersicht Berufswegebegleitung

Die Digitale Angebotsübersicht Berufswegebegleitung ist als Teil des Internetportals www.wege-zum-beruf.de veröffentlicht worden. Sie soll:

  • als Informationsplattform zur schnelleren Auffindbarkeit von Angeboten mit dem Schwerpunkt Berufswegebegleitung (Kurzcharakteristik, Öffnungszeiten etc.) dienen,
  • die Angebote nach einheitlichen Kriterien vergleichbar machen,
  • die Kontaktaufnahme durch Nennung von Kontaktdaten bzw. Verlinkungen zu den bestehenden Homepages der Anbieter erleichtern.

Sie richtet sich an professionell und ehrenamtlich Beratende am Übergang Schule-Beruf in Berlin. Durch die Einbindung in das Portal ist ihr Bestand und ihre Pflege über das Projektende von RÜM Berlin hinaus gesichert. Änderungen der Angebotslandschaft werden ab April 2012 periodisch vom Redakteur des Portals berücksichtigt.

Abschlussveranstaltung „Blick zurück nach vorn“

Die Abschlussveranstaltung am 15.03.2012 mit Teilnehmenden aus einer Vielzahl von in Berlin am Übergang Schule-Beruf tätigen Institutionen markierte das Ende von RÜM Berlin als Projekt des BMBF-Programms „Perspektive Berufsabschluss“. Unter dem Motto „Blick zurück nach vorn“ wurden zentrale Ergebnisse von RÜM Berlin präsentiert und gewürdigt und zugleich noch einmal Gelegenheit zum öffentlichen Diskurs über die weitere, zukünftige Gestaltung des Übergangsfeldes in Berlin gegeben. Denn mit dem Ende der Bundesförderung ist nicht das des regionalen und kommunalen Übergangsmanagements in Berlin verbunden.

Insgesamt 20 Schnittstellenkonferenzen zu den vier Themen "Kompetenzfeststellung", "Gestaltung von Berufsvorbereitungskonzepten im Sinne der Anrechenbarkeit auf Berufsausbildung", "Berufswegebegleitung / Begleitung an den Übergängen" sowie "Sicherung von Betriebsnähe und Unterstützungsstrukturen für Unternehmen" wurden bis einschließlich Juni 2011 erfolgreich veranstaltet.

 

Daraus gingen u. a. als teilweise fertig entwickelte, teilweise noch in Entwicklung befindliche Produkte hervor:

§ der Berufsorientierungsrahmen als Konzept, das zum einen Schulen als Arbeitshilfe für die Entwicklung des Schulkonzeptes der Berufsorientierung und zum anderen den zahlreichen Kooperationspartnern von Schulen als Orientierungshilfe zur Präzisierung der zu erbringenden Beiträge der beteiligten Partner dienen soll und Initiator für die Diskussion zur Etablierung einer berlinweiten Charta der Berufs- und Studienorientierung war ;

§ ein Gesprächsleitfaden für institutionsübergreifende Fallgespräche, der sich in erster Linie als Empfehlung an begleitende Personen am Übergang Schule-Beruf richtet, die (noch) keine bzw. wenig Erfahrung mit dieser Art von Gesprächen haben., veröffentlicht auf der Homepage RÜM Berlin im April 2011;

§ eine digitalisierte Angebotsübersicht Berufswegebegleitung in Berlin, die voraussichtlich im Herbst 2011 online gehen wird.

 

Weitere zentrale Diskussionsstränge der Schnittstellenkonferenzen waren:

§ die Frage der Einführung eines sog. qualifizierten Laufzettels zur Berufswegebegleitung (Qlauz);

§ die Definition der Zielgruppen und die Ausgestaltung des angestrebten zweisträngigen Systems am Übergang Schule-Beruf in Berlin;

§ die Möglichkeiten zur besseren Elterneinbeziehung in die Berufsorientierung ihrer Kinder durch Schulen und Bildungsträger; daraus ging eine thematische Arbeitsgruppe hervor, die sich zum Ziel gesetzt hat, noch in diesem Jahr eine kleine Methodensammlung zur Elternarbeit zu entwickeln und zu veröffentlichen.

 

Das bereits 2009 veröffentlichte Leitsystem „Wohin nach der Schule“ wurde aufgrund von Veränderungen einiger Angebote zum Beginn des Schul- und Ausbildungsjahres 2011/12 aktualisiert und in einer Neuauflage von 3.000 Stück gedruckt.

 

Im Herbst 2011 werden die Transferbroschüren zu den Themen Situationsanalyse, Berufsorientierung und Berufswegebegleitung verfasst. Außerdem werden sechs Transferworkshops für unterschiedliche Zielgruppen - von Multiplikator/innen an allgemeinbildenden Schulen über Mitarbeiter/innen von Jobcentern und Arbeitsagenturen bis zu Entscheidungsträger/innen der Berliner Senatsverwaltungen - konzipiert und im Herbst/Winter 2011 umgesetzt.

 

Weiterhin ist die SPI Consult mit dem Projekt RÜM Berlin als Handlungsfeldbeauftragte an der Umsetzung des Berliner Masterplans Qualifizierung (BMPQ) beteiligt.

Die zwei Säulen des Projekts sind die Herstellung von Transparenz im Rahmen des Übergangsfeldes sowie dessen Gestaltung und Verbesserung. Neben den vielfältigen Kooperationsmöglichkeiten mit den Partnern und Partnerinnen vor Ort wurde die Situationsanalyse des Übergangsfeldes konzeptionell ausdifferenziert, um die Ausgangslage sowohl der einzelnen Bezirke als auch des Landes Berlin insgesamt aufzuzeigen. Die Ergebnisse sind in einem Landesbericht zur Ausgangslage, Angebotsstruktur, Informationsmedien und vorhandener Gremienstrukturen im Übergangsfeld zusammengefasst und als Download über die Homepage (www.ruem-berlin.de) einzusehen. Darüber hinaus erfolgte eine Spezifizierung auf Grundlage des Landesberichtes für die zwölf Berliner Bezirke.

 

Des Weiteren wurden unter anderem eine berlinweite Schul- und Programm-beziehungsweise Angebotsübersicht der berufsorientierenden, berufsvorbereitenden und unterstützenden Förderangebote im Kontext der Berufsausbildung sowie ein Leitsystem über die möglichen Laufbahnen benachteiligter Jugendlicher im Anschluss an die allgemeinbildende Schule entwickelt. Das Leitsystem „Wohin nach der Schule“ ist in zweiter Auflage ca. 2.700 Mal an beratende Institutionen im Übergangsfeld verteilt worden. In einem fortlaufenden Prozess werden diese Ergebnisse den relevanten Akteuren zurückgespiegelt und somit die Grundlagen für eine konzeptionelle Weiterentwicklung des Übergangsfeldes geschaffen.

 

Während die Phase der Transparenz weitgehend abgeschlossen ist, wurden zur Gestaltung und Optimierung des Übergangsfeldes Schnittstellenkonferenzen zu den vier Themen "Kompetenzfeststellung", "Anrechenbarkeit vorberuflicher Erfahrung", "Berufswegebegleitung" sowie "Betriebliche Anforderungen" gegründet. Die Schnittstellenkonferenzen verstehen sich als institutionen- und ressortübergreifende Arbeitsgremien. Anliegen ist eine übergreifende Diskussion und Abstimmung über die verschiedenen Stationen, Institutionen und Förderkontexte im Übergangsfeld.

 

Darüber hinaus wurde 2009 im Rahmen des Berliner Masterplans Qualifizierung (BMPQ) der SPI Consult GmbH mit ihrem Projektvorhaben RÜM Berlin von der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales die Funktion der Handlungsfeldbeauftragten im Bereich Übergang Schule-Beruf übertragen.

Projekt­darstellungen

Arbeits­materialien

Erhebungen

 
Förderung
Durchführung