Best-practice: Der Elternfahrplan des RÜM Dithmarschen und die landesweite Zusammenarbeit in Schleswig-Holstein
Der Elternfahrplan des RÜM Dithmarschen findet nun im Rahmen des Girl-Days überregional Beachtung. Beispielhaft ist auch die Zusammenarbeit der RÜM im Norden mit anderen Projekten zur kommunalen Koordinierung.

Good-Practice: der Elternfahrplan

Der Elternfahrplan des Regionalen Übergangsmanagements im Kreis Dithmarschen hilft Eltern, ihren Kindern im Übergang Schule - Beruf mit Rat und Tat zur Seite zu stehen und den Einstieg in die Bewerbungsphase gezielt zu planen. Er bietet einen Überblick zum Berufswahlprozess und zeigt auf, wann und wie Eltern ihr Kind unterstützen können, um den Anschluss an die Schulzeit in Ausbildung oder Studium erfolgreich zu meistern. Die Zeitschiene im Inneren des Flyers macht deutlich, dass die eigentliche Berufsorientierungsphase schon weitaus früher beginnt. Die Bewerbungsphase zum Beispiel setzt bereits im Februar des vorletzten Schuljahres ein. Hier sind die wichtigsten Termine aufgelistet. Außerdem ist sichtbar, was Jugendliche zu diesem Zeitpunkt machen und wie Eltern diese darin unterstützen können. Zusätzlich werden die wichtigsten Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner genannt, die auch von Eltern genutzt werden können.

Knapp und informativ werden im Elternfahrplan Informationen angeboten, die verständlich sind und rasch weiterführen. Der Elternfahrplan wurde deshalb auch von der Initiative Girls-day hervorgehoben. Weitere Informationen zum Regionalen Übergangsmanagement Dithmarschen finden sich hier.

Good-Practice: Landesweite Zusammenarbeit

In Schleswig-Holstein gibt es neben Dithmarschen noch ein weiteres Regionales Übergangsmanagement im Kreis Steinburg, das das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Programms "Perspektive Berufsabschluss" fördert. Die beiden Projekte arbeiten mit anderen Kommunen im Rahmen des schleswig-holsteinischen Handlungskonzeptes Schule & Arbeitswelt intensiv zusammen - darunter auch die Landeshauptstadt Kiel, die bis März 2012 im Rahmen des "Regionalen Übergangsmanagement" vom BMBF gefördert wurde. Eine Darstellung des Konzeptes und ein Überblick über die regionalen Aktivitäten findet sich im Internet unter http://koordinierung-vor-ort.de/.

 

 
Förderung
Durchführung