Kieler Arbeitsbündnis setzt sich konkrete Ziele. Erster Bildungsbericht erschienen.
Im Rahmen des Programms „Perspektive Berufsabschluss“ wurde bis März 2012 in Kiel das „Regionale Übergangsmanagement“ gefördert. Im Anschluss daran hat sich das Kieler Arbeitsbündnis zur Verbesserung des Übergangs Schule – Beruf gegründet. Gründungsmitglieder sind das Dezernat für Soziales, Jugend, Gesundheit, Wohnen, Schule und Sport der Landeshauptstadt Kiel, das Jobcenter Kiel, die Kieler Agentur für Arbeit, das Schulamt die Kreishandwerkerschaft, die Industrie- und Handelskammer und der Unternehmensverband Nord.

Dieses Arbeitsbündnis hat 2013 ein Aktionspapier beschlossen, das im Herbst 2013 auch vom Rat der Landeshauptstadt angenommen wurde. Mit dieser Vereinbarung verpflichten sich die Akteure auf gemeinsame Ziele, Indikatoren und Maßnahmen sowie eine Erfolgsmessung.

Die Ziele:
Leitziel 1: Jede Jugendliche und jeder Jugendliche ist ausbildungsreif.
Kernindikator: Reduzierung der Zahl der Schülerinnen und Schüler ohne Schulabschluss

Leitziel 2: Kein Abschluss ohne Anschluss.
Kernindikator: Reduzierung der Zahl der Schülerinnen und Schüler ohne Anschlussperspektive

Leitziel 3: Ausbildung hat Vorrang.
Kernindikatoren: Erhöhung der Zahl der direkten Übergänge in Ausbildung nach der Sek. I

Die Koordination des weiteren Prozesses übernimmt das Amt für Schule, Kinder- und Jugendeinrichtungen der Landeshauptstadt Kiel. Die Umsetzung der vereinbarten Maßnahmen erfolgt in enger Abstimmung der jeweiligen Akteure.

Weitere Informationen finden sich in der Ratsvorlage zum Kieler Arbeitsbündnis zur Verbesserung des Übergangs Schule-Beruf mit dem Aktionspapier und der Maßnahmenübersicht.

Der erste Kieler Bildungsbericht vom November 2013 informiert ausführlich über die Ausgangslage beim Thema Übergang Schule – Beruf.

Die genannten Dokumente finden sich auf der Projektseite des "Regionalen Übergangsmanagements Kiel".

 

 
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