Die Schule als Startpunkt für die Gestaltung von Übergängen – Ergebnisse und Erfahrungen aus dem „Regionalen Übergangsmanagement“ Stuttgart
Das Deutsche Jugendinstitut (DJI) hat in seinem Newsletter „Übergänge im Jugendalter“ im April 2014 über das „Regionale Übergangsmanagement“ Stuttgart berichtet. Auch in Stuttgart ist für Jugendliche das Gelingen des Übergangs von der Schule in Ausbildung und in Erwerbsarbeit kein Selbstläufer, insbesondere für Jugendliche mit Hauptschulbildung. Obwohl die Region qualifizierte Fachkräfte braucht, schließt ein Teil der jungen Generation keine Berufsausbildung ab.

Junge Menschen ohne Berufsabschluss tragen ein erhöhtes Risiko von wiederholter oder lang andauernder Arbeitslosigkeit. Darum ist es ein Ziel kommunaler Politik in Stuttgart, die Übergänge ins Arbeitsleben der Absolventinnen und Absolventen von Haupt-, Werkreal- und Förderschulen zu verbessern und Ausbildungslosigkeit zu verhindern. Seit 2007 führte das DJI eine Längsschnittuntersuchung zu den Bildungs- und Ausbildungswegen Stuttgarter Haupt- und Förderschüler/-innen durch. Die Untersuchung lieferte Informationen, welche Wege erfolgreich sind, welche Wege sich als Umwege oder Sackgasse erweisen und auf welchen Wegen ein erhöhtes Risiko für den Ausstieg aus dem Bildungssystem besteht.
Das Deutsche Jugendinstitut (DJI) hat von 2008 bis Mitte 2012 die Projekte der ersten Förderrunde in der Förderinitiative "Regionales Übergangsmanagement" des ESF-kofinanzierten BMBF-Programms „Perspektive Berufsabschluss“ – darunter das RÜM Stuttgart - begleitet und beraten. Darüber hinaus hat das DJI an einzelnen Standorten der Förderinitiative Erhebungen durchgeführt.

Zur DJI Info „Übergänge im Jugendalter“ (April 2014) mit dem Bericht über Stuttgart
http://news.bagkjs.de/media/raw/Newsletter_22_Schule_als_Startpunkt_fuer_die_Gestaltung_von_Uebergaengen_ins_Arbeitsleben.pdf

 

 
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